Mittwoch, 26. November 2014

Upcycling Adventskalender #3


Sooo, die Adventskalenderbastelei geht in die letzte Runde! Nach dem Kalender fürs Schwesterchen und mein Patenkind zeige ich euch jetzt noch den Kalender für Mama. Verschickt habe ich mittlerweile alle Kalender und bin ganz stolz auf mich, dass ich in diesem Jahr so früh dran bin! 

Für den Adventskalender braucht ihr: 





  • leere Konservendosen 
  • Klopapierrollen
  • Stoffreste 
Bei mir war das Bettwäsche und der Rest von einem Hemd 

  • Bastelkleber
  • Schere 
  • Bügeleisen 
  • Wäscheklammern
  • Kreisstanzer 
Zirkel und Schere tun es natürlich auch

  • Zahlenstempel und Stempelkissen
  • Locher 
  • Papier zum Einwickeln der Geschenke 
Ich hatte noch Reste von weißem Seiden- und Krepppapier 

  • Tonkarton in passenden Farben 
  • Klebeband
  • Geschenkband 
  • weihnachtlicher Dekokrimskram 

Als erstes werden die Dosen und Klopapierrollen mit Stoff beklebt, messt dafür die jeweilige Höhe  (+ 3cm)und den Umfang (+ 2cm)  aus und schneidet Rechtecke aus dem Stoff aus. Bügelt den Stoff an der Längskante um, damit er später nicht ausfranst. Dann bestreicht ihr die Dosen und Klopapierrollen dünn mit Kleber und rollt sie in die Stoffrechtecke ein. Gut andrücken und trocknen lassen. 



Wenn der Kleber getrocknet ist schneidet ihr den oben und unten stehenden Stoff zickzackförmig ein und klebt die Dreiecke dann nach innen. Wenn nötig könnt ihr die eingeklappten Dreiecke zum Trocken mit Wäscheklammern fixieren. 


Während die Dosen und Klopapierrollen vor sich hin trocknen, stanzt ihr aus dem Tonpapier 24 Kreise aus und locht diese, damit ihr sie später auf das Geschenkband aufziehen könnt. Bestempelt die Kreise mit den Zahlen 1 bis 24. 
Dann gehts auch schon ans Päckchen packen. Wickelt eure Geschenke in das Seidenpapier, verziert sie mit dem Geschenkband und verpasst jedem Päckchen eine Zahl. Füllt die Dosen und Klopapierrollen mit eurem Geschenken. Nach Lust und Laune könnt ihr auch die Dosen und Klopapierrollen noch mit Geschenkband und Dekokram verschönern. Das wars auch schon ... jetzt braucht der Kalender nur noch ein schönes Plätzchen auf der Fensterbank oder einem Regal und darf sich aufs Geöffnet werden freuen. 



Natürlich könnt ihr auch 24 Dosen oder Klopapierrollen verwenden und den Kalender einheitlicher machen, das hat aber bei mir von der Größe der Geschenke nicht gepasst. 
Jetzt da die Kalender verpackt und verschickt sind, kann ich mich vollends der Weihnachtsmarktvorbereitung widmen ... 

Über welchen meiner Kalender hättet ihr euch am meisten gefreut? 

Liebe Grüße, 

Fini. 

Pssst ... Hier auf dem Blog wird es an jedem Adventswochenende eine Verlosung geben, vorbeischauen lohnt sich also! 

Montag, 24. November 2014

Upcycling Adventskalender #2




Mein Patenkind ist in diesem Jahr 3 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag hat er von mir eine Kinderküche bekommen, passend dazu habe ich ihm einen Adventskalender gemacht. Wenn ihr den Kalender nachbasteln möchtet, braucht ihr: 


  • Bettwäsche oder einen anderen Baumwollstoff 
  • 12 Meter passendes Band 
  • Körbchen
  • weiße Sprühfarbe
  • Zahlenstempel
  • Stofffarbe  
  • weihnachtliche Deko 
  • Wäscheklammern
Ich habe kleine Christbaumkugeln und ein paar Strohsterne genommen 
  • - Standartausrüstung zum Nähen: Nähmaschine, Bügeleisen, Stecknadeln, Schere, Schneiderkreide ... 


Zunächst schneidet ihr aus der Bettwäsche 24 Rechtecke für die Säckchen zu. Ich habe mich für zwei unterschiedliche Säckchengrößen entschieden und Rechtecke mit den Maßen 30cm x 20cm und 20cm x 20cm zugeschnitten. 


Anschließend bügelt ihr die obere Kante des Säckchen zweimal um und steppt den Saum knappkantig ab. 


Schneidet von eurem Band 24 Stücke á 45cm ab und faltet es in der Hälfte. Dieses fixiert ihr nun ca 6 cm unter dem Saum auf der "schönen" Stoffseite. Ich nehme dafür gerne Kreppband, da man da gut drüber nähen kann und die Nadel nicht stört. Anschließend faltet ihr die Stoffstücke in der Mitte so dass die "schöne" Seite innen liegt. Nun steppt ihr die beiden offenen Seiten mit der Nähmaschine ab. Meine Nähmaschine hat ein Programm wo ich gleichzeitig mit der Naht auch die Kanten versäubern kann, damit später nichts ausfranst. Wenn eure Nähmaschine das nicht kann, versäubert ihr die Kanten anschließend mit einem engen Zickzackstich. Passt beim Zusammennähen auf, dass ihr nicht über das innenliegende Band näht. 


Nun könnt ihr auch schon die überstehenden Fäden abschneiden und das Säckchen wenden -fertig. Das Ganze wiederholt ihr bei allen 24 Rechtecken. 
Die fertigen Säckchen habe ich dann noch mit den Zahlen von 1 bis 24 bestempelt, legt dabei ein Stück Zeitung in die Säckchen, damit sich keine Farbe auf die Rückseite durchdrückt. Wenn die Farbe getrocknet und fixiert ist (das geht meistens mit dem Bügeleisen, achtet auf die Herstellerangaben), könnt ihr auch schon mit dem Befüllen des Adventskalenders beginnen. Schleifchen machen, fertig! 
Die befüllten Säckchen habe ich in ein Körbchen vom Flohmarkt gepackt, dass ich zuvor weiß besprüht hatte. Weil das Körbchen etwas zu klein für alle Säckchen war, habe ich noch eine Schnur zwischen zwei Nägeln gespannt und ein paar Säckchen mit Wäscheklammern aufgehängt. Dekoriert den fertigen Kalender zum Schluss noch mit ein paar weihnachtlichen Accessoires.



Ausnahmsweise verrate ich euch auch jetzt schon was in dem Kalender drin ist - der Zwerg ist nämlich noch ein wenig zu klein zum Mitlesen. Passend zur Geburtstagskinderküche habe ich allerhand Küchenzubehür und Lebensmittel mit der Nähmaschine gezaubert. Hier mal ein paar Bilder davon:  




Besteht Interesse an einem Tutorial für die Lebensmittel und das Küchenzubehör? Ich habe außerdem noch eine Schürze aus einem Hemd, Backhandschuhe und vieles mehr genäht. 

Ich freue mich auf eurer Kommentare zu dem Adventskalender. Verratet mir doch welche Kalender ihr in diesem Jahr gebastelt habt und was so drin ist. 

Liebe Grüße und frohes Basteln, 

Fini. 

Freitag, 21. November 2014

Irgendwie keiner da ...


Die gestrige Primarkeröffnung lief dann wohl doch nicht so wie erhofft... Tausende Menschen hatten in anderen Städten die Läden zur Eröffnung gestürmt, ähnliches wurde wohl in Dresden erwartet - weit gefehlt!
In der Tram Richtung Innenstadt bekam ich ein Gespräch zweier neben mir sitzenden Studentinnen mit, die über ihren großartigen Plan diskutierten heute zu H&M zu gehen, da dort sicher heute nichts los wäre, weil ja alle bei Primark wären. "Primark ist so toll! Wir müssen da unbedingt hin, aber heute shoppen wir ganz entspannt bei H&M und gehen dann nächste Woche zu Primark, wenn sich der Ansturm gelegt hat." ... Aua ... Auf dem Weg zur Centrums-Galerie kamen mir vereinzelt Menschen mit braunen Papiertüten entgegen, von Ausnahmezustand allerdings keine Spur. 


Die Prager Straße gegen 14.00 Uhr: leere Absperrgitter, ein paar gelangweilte Sicherheitsleute und normaler Einkaufsverkehr. In der Centrums Galerie sah es nicht anders aus: 


Trotz schlechtem Wetter war die Stimmung draußen gut - Kleidertausch am Zelt von FastFashion, Betrieb an den Nähmaschinen im Repaircafé und gut gelaunte Menschen, die Passanten über den Sinn der Aktion aufklärten. 



Man kann nur hoffen, dass sich der Ansturm auf die Modekette auch weiterhin in Grenzen hält und der Laden so leer bleibt wie am Tag der Eröffnung. 
Daumen hoch für alle die trotz des Ekel-Novemberwetters auf der Straße waren und auch für alle, die einfach nicht zu Primark gegangen sind. 

Fini.

Montag, 17. November 2014

El Tauscho ist wieder da ...



Ich hatte  ihn schon vermisst den lieben El Tauscho! Seit ein paar Tagen steht aber wieder aud der Straße und sieht besser aus als je zuvor. 
El Tauscho ist ein öffentliches Tauschregal, wo jeder nicht mehr gebrauchte Dinge abgeben kann und sich natürlich auch aus den vorhandenen Sachen etwas aussuchen kann - ein schönes und buntes Signal gegen Wegwerfkultur und Verschwendung. Ich hoffe wirklich die Stadtreinigung Dresden ist dieses Mal etwas gnädiger mit El Tauscho und lässt ihn möglichst lange stehen. 


Dresden, und besonders die Dresdner Neustadt, hat glücklicherweise eine sehr lebendige Tausch- und Secondhandkultur, die ich gerne nutze und sehr liebe. Durch das vielfältige Angebot ist es mir möglich nur noch sehr sehr wenige Dinge auf konventionellem Wege zu kaufen - in sehr vielen Lebensbereichen kann ich auf Produkte aus zweiter Hand zurückgreifen. Wer El Tauscho mal besuchen mag, etwas abzugeben hat und im Angebot stöbern möchte - ihr findet das Tauschregal in der Dresdner Neustadt, Ecke Scheunenhofstraße - Schönbrunnstraße. El Tauscho freut sich über Besuch! 


Ein sehr unschönes Signal für Wegwerfkultur, unfaire Arbeitsbedigungen und Ressourcenverschwendung setzt in dieser Woche die Primark-Eröffnung in Dresden. Unter dem Slogan "Wie lang darf deine Mode leben?" ruft die Initiative FastFashion Dresden vor der Centrum Galerie am Donnerstag zu einer Gegenveranstaltung auf. Von 10.00 bis 20.00 wird es in der Pragerstraße eine Kleidertauschparty, ein Repaircafe und einen Siebdruckworkshop geben, das ganze begleitet von Musik und Performance. Wir sehen uns dann am Donnerstag? 

Quelle: FastFashion auf Facebook

Wer mehr zum Thema Primark lesen möchte, sollte mal bei Nunu von Blog Ich kauf nix vorbeischaun. Nunu berichtet regelmäßig und ausführlich über Primark und kritischen Konsum. 

Frohes Tauschen, 

Fini. 

Sonntag, 16. November 2014

Upcycling Adventskalender #1


Hier ists so richtig eklig Novembergrau und meine Motivation nach Draußen zu gehen hält sich gerade sehr in Grenzen. Deshalb habe ich mich an das erste Adventskalenderprojekt für dieses Jahr gesetzt. 
Mama und das Schwesterchen bekommen jedes Jahr einen selbstgemachten und -befüllten Adventskalender von mir. Der Kalender fürs Schwesterchen ist gerade fertig geworden und darf sich bald auf die Reise machen - allerdings muss ich bis dahin noch mit dem Befüllen fertig werden ... 

Ich zeige euch wie ihr den Adventskalender ganz einfach nachmachen könnt, dafür braucht ihr:


  • 24 Schachteln, z.B. von Tee, Schokolade, Seife etc. 
  • Zahlen eines ausrangierten und nicht mehr vollständigen Rummikub-Spiels 
Ich habe das Spiel auf dem Flohmarkt ergattert, ihr könnt die Zahlen aber auch auf die Schachteln schreiben 
  • Sprühlack in zwei verschiedenen Farben, ich habe mich für schwarz und bronze entschieden 
  • Bastel- oder Sekundenkleber
  • Lackstift 
  • Abdeckfolie oder einen großen Karton
  • Gummihandschuhe 



Nachdem ihr die Schachteln zusammengesucht habt, könnt ihr auch schon mit dem Besprühen beginnen. Macht das unbedingt draußen und deckt den Bereich in dem ihr arbeitet sauber ab. Ich arbeite zum Besprühen von kleinen Dingen gerne mit einem großen Karton, da spare ich mir das Abdecken. Denkt außerdem daran Handschuhe zu tragen. Besprüht die Schachteln von allen Seiten mit der Farbe und lasst sie Trocknen. 


Anschließend sucht ihr euch die Zahlen 1 bis 14 aus dem Rummikub-Spiel heraus, da die Zahlen nur bis 12 gehen, habe ich größere Zahlen zusammengesetzt bzw. kleine Rechnungen für die Schachteln gemacht. 


Klebt dann die Zahlen auf die besprühten Schachten, gut andrücken und warten bis der Kleber vollständig getrocknet ist. Anschließend ergänzt ihr mit dem Lackstift noch die Rechenzeichen. 



Und schon ist der Adventskalender fertig und wartet nur noch darauf befüllt und verschenkt zu werden!
Zeigt mir doch eure Nachbastelergebnisse und erzählt mir wem ihr mit dem Kalender eine Freude macht. 

Liebe Grüße, 

Fini. 

Sonntag, 26. Oktober 2014

Alle Jahre wieder ....


Jedes Jahr im Herbst werde ich von jemandem aus meiner Familie oder Bekanntenkreis gefragt, ob ich denn nicht vielleicht noch ein paar von meinen Dreieckstüchern habe. Die Tücher waren eines meiner allerersten Nähprojekte. Auch in diesem Jahr gab es Bedarf für einen warmen Hals bei einem kleinen Menschlein. 


Vorrätig hatte ich keine Dreieckstücher mehr, aber ich hab mich schnell an die Nähmaschine gesetzt und welche gezaubert - ich kann ja schließlich die Zwerge nicht frieren lassen. Der Oberstoff der Tücher ist ein Baumwollstoff, dafür mussten Bettwäsche, Kissenbezüge und Hemden dran glauben. Die Rückseite besteht aus einem wärmenden Fleecestoff, damits nicht durchzieht und der Hals schön warm bleibt. Für die Rückseite bin ich Decken, Pullovern und Fleecejacken mit der Schere zuleibe gerückt. 



Verschlossen werden die Halstücher mit Kamsnaps, die halten super und die Tücher sind dadurch auch beidseitig tragbar. 


Damit sind hoffentlich alle Zwerge in meinem Umfeld für stürmische Herbstspaziergänge gewappnet. 

Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart,

Fini.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Für einen guten Zweck ...


Vor ein paar Wochen hat mich Juliane vom Kindergarten Simon Petrus Kirche in Hamburg kontaktiert und mir vom Martinsfest im Kindergarten erzählt. Auf diesem Fest soll es einen Basar und eine Tombola geben von deren Erlös das Außengelände des Kindergartens neu gemacht wird. Die Eltern sind seit Wochen damit beschäftigt das Fest vorzubereiten und Sachen für den Basar zu basteln und zu nähen. 
Juliane hatte mich gefragt, ob ich nicht einen kleinen Beitrag zur Tombola leisten kann - und natürlich kann ich das. Es ist eine schöne Aktion und ich finde Julianes Engagement toll! Heute bin ich endlich dazu gekommen ein kleines Päckchen zusammenzustellen. 


Ins Päckchen sind Schlüsselanhänger, Broschen, ein Nadelkissen und zwei Krimskramstäschchen gewandert. 


Auch ein paar Bucheckenmonster um die Juliane mich gebeten hatte, haben sich im Paket versteckt. So, nun macht sich das Päckchen auf die Reise und kommt hoffentlich in gute Hände. 


Wer am 08.11.2014 in Hamburg ist sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen. Hier der Facebook-Link zum Fest Martinsfest

Richtet Grüße von mir aus,

Fini. 

Dienstag, 23. September 2014

Upcycling mit Oma

Schon lange wollte ich euch eines meiner liebsten Upcycling-Projekte zeigen, das mittlerweile schon ein paar Jahre alt ist. Gerade ist genau das richtige Wetter dafür: kuschel-Tee-Wollsocken-Wetter nämlich.
Ich wollte damals unbedingt eine gestrickte Patchworkdecke haben und habe deshalb angefangen in meinem Familien und Bekanntenkreis Wollreiste zu sammeln - dank vieler fleißiger Sockenstricker um mich herum kam da auch einiges zusammen. Ganz ehrgeizig habe ich angefangen 15x15cm Quadrate zu stricken und wäre sicher heute damit nicht noch nicht fertig, wäre meine liebe Oma nicht mit in das Projekt eingestiegen. Ich wollte nämlich nicht nur eine große Decke, sie sollte richtig groß werden: 2x2 Meter hatte ich mir vorgenommen. 


Dank Omas tatkräftiger Unterstützung, Mama hat dann auch noch ein paar Quadrate beigesteuert, sind im Laufe eines Winters tatsächlich 169 kleine Quadrate zusammen gekommen, alle unterschiedlich und mir vielen verschiedenen Mustern. Wenn ich behaupte, dass ich davon 20 Prozent gestrickt habe ist das wahrscheinlich schon hoch gepokert. Oma war super fleißig und hat teilweise sogar Zopfmuster oder andere Kompliziertheiten gestrickt - bei mir reichts ja zu nicht recht viel mehr als links-rechts-links. 


Meine Aufgabe bestand dann nur noch darin die einzelnen Flicken aneinander zu nähen. Am Schluss habe ich die Decke noch mit einem Rest oranger Wolle umhäkelt um einen Abschluss zu haben. 
Ich liebe diese Decke, sie ist riesig, kunterbunt, super kuschelig und -dank des hohen Anteils an Sockenwolle- total warm - dafür aber auch echt schwer. Seitdem sie fertig ist liegt sie jeden Winter in meinem Bett, frieren ist da nicht mehr. Manchmal trage ich sogar passende Wollsocken zur Decke, das kann defintiv auch nicht jeder. Außerdem hat sie schon so manchen Schlafgast gewärmt. 


Wie ich finde ein wundervolles Projekt um Wollreste zu verarbeiten, alleine hätte ich das allerdings niemals bewerkstelligt bekommen.
Was macht ihr so mit euren Wollresten? 

Fini.

Freitag, 19. September 2014

Tutorial: Kassetten Upcycling

Jaja Kassetten sind total 90er, ich weiß. Als ich letztes Wochenende bei meiner Mama einen Schrank entmüllt habe, ist mir ein ganzer Schwung mit selbst aufgenommen Tapes in die Hände gefallen - ich besitze nicht einmal mehr ein Gerät das Kassetten abspielen kann, doch zum Wegwerfen waren sie mir dann doch auch zu schade. Ich verrate euch was ich damit gemacht habe ... Kassettenhüllenetuis (oder wie auch immer man die nennen mag) 


Ihr braucht: 



  • Kassetten
  • Schraubenzieher zum Aufschrauben der Kassettenhüllen
  • Isolierband in einer Farbe eurer Wahl 
  • kleine Zange 
  • Skalpell
  • Stahlwolle 

So gehts: 





Zuerst öffnet ihr die Kassettenhüllen mit dem Schraubenzieher und entfernt das Innenleben. Die Tonbänder, die sich früher so gerne im Kassettenrekorder verheddert haben und dann mühsam mit der Hand wieder aufgespult werden mussten, habe ich nicht weggeworfen - damit habe ich noch was vor. 



Anschließend entfernt ihr die Plastikpins im Inneren mit der Zange oder dem Skalpell. Ich habe beides ausprobiert und kam mit der Zange besser zurecht, probiert es einfach aus was bei euch besser funktioniert. Danach glättet ihr die Stelle vorsichtig mit der Stahlwolle und entfernt kleine Unebenheiten. 



Legt dann die beiden Hälften aufgeklappt nebeneinander und klebt ein Stückchen Isolierband über die Kante der beiden Hälften. Achtet dabei, dass die Stellen frei von Staub und Schmutz sind. Mit einem Schraubenzieher lässt sich das Isolierband sauber um die Ecken kleben. 


Klappt nun die Kassette wieder zu und klebt ein weiteres Stück Isolierband auf den Rücken der Kassette. Überstehendes Band entfernt ihr sauber mit dem Skalpell. 



Schon fertig! Die Kassettenhülle lässt sich dank Isolierband wunderbar auf- und zuklappen und schließt sauber. Sie bietet Platz für Visitenkarten oder andere kleine Kärtchen und passt perfekt in jede Hosen- oder Handtasche. Ich werde sie nutzen um "mehr Unfug." zu transportieren und weiß auch schon ganz genau wer noch unbedingt Unfug-Transportierkassetten benötigt. 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, 

Fini.